Woher wir kommen

mhaltDer Margaretenhort: Vom »Ganztageskindergarten für Jutespinnerinnen« über das »Waisenhaus für Flussschifferkinder« zum modernen Jugendhilfeträger.

Am Anfang und am Ende steht das Engagement: Damit sie ihrer Arbeit nachgehen und ihre Familie ernähren können, spendete 1907 die Harburgerin Margarete Wiegels den Arbeiterinnen der Jutespinnerei Phoenix einen Ganztageskindergarten: den Margaretenhort. Schon zwei Jahre später wurde das Angebot auf Jugendliche ausgeweitet, 1941 eine Krippe eingerichtet und nach dem II. Weltkrieg beherbergte der Hort verwaiste Flussschifferkinder. Im Zuge der Liberalisierung der Jugendhilfe Anfang der 70er Jahre wurde das Haus in Wohngruppen für Kinder und Jugendliche sowie Kleinkindergruppen untergliedert, Anfang der 90er Jahre dann auch räumlich dezentralisiert und die Betreuungsangebote über ganz Harburg verteilt.

Heute bietet der Margaretenhort Kindern und Jugendlichen Unterbringungen in Wohngruppen, sozialpädagogischen Lebensge­meinschaften, Jugendwohnungen sowie jungen Erwachsenen Unterbringung in entsprechendem Wohnraum. Außerdem ver­fügen wir über Unterbringungsmöglichkeiten  in Mutter/Vater/Kind Wohngruppen.

Gesellschafter des Margaretenhorts ist der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Hamburg-Ost.