Harburg macht Schule

shutterstock_87961333Das Kooperationsprojekt „Harburg macht Schule“ ist für alle schulpflichtigen Kinder zwischen acht und zwölf Jahren gedacht, die aufgrund von deutlichen Verhaltensauffälligkeiten und gravierenden Entwicklungsverzögerungen an den örtlichen Regelschulen herausgefallen, beziehungsweise von einem bevorstehenden Herausfall betroffen sind. Die angesprochenen Kinder zeigen in der Regel folgende Verhaltensauffälligkeiten:

  • Starke und übersteigerte Aggressivität
  • Extreme Labilität
  • Keine ausreichende Ausdauer und Geduld
  • Hochgradige Ablenkungsbereitschaft
  • Fehlende Selbststeuerung
  • Leistungsverweigerung
  • Unkontrollierte Gefühlsäußerungen
  • Bindungsschwäche

Bei unserem Projekt handelt es sich um ein vorübergehendes Alternativangebot unter Berücksichtigung inklusiver Zielvoerstellungen, um die zukünftige Rückkehr an die Regelschule für jedes Kind schrittweise vorzubereiten sowie individuell und gezielt zu fördern. Während unserer täglichen pädagogischen Arbeit mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern finden die folgenden Aspekte besondere Beachtung:

  • Gewährleistung von Erfolgen und Freude der SchülerInnen
  • Stärkung der Ressourcen und Kompetenzen der  SchülerInnen
  • Individuelle Förderung, Verhinderung von Überforderungssituationen
  • Verbesserung der sozialen und kognitiven Kompetenzen
  • Öffnung ihres sozialen Umfeldes, Schaffung von Übungsfeldern der sozialen Interaktion mit anderen Kindern
  • Unterstützung der Teilhabe an Angeboten im Sozialraum
  • Verbesserung und Stabilisierung der Familiensituation im Rahmen gleichzeitig begleitender Elternarbeit
  • Enge Zusammenarbeit mit der Fachkraft der obligatorischen ambulanten Hilfe zur Erziehung

 

Die Umsetzung der Projektarbeit findet an der Schule Schwarzenbergstraße statt. „Harburg macht Schule“ ist ein Kooperationsprojekt des Margaretenhortes mit zwölf Harburger Grundschulen, dem Regionalen Bildungs- und Beratungszentrum Harburg sowie dem Jugendamt Harburg.